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Unterrichtseinheit von Ulli Lobnig zum Thema: Datenverschlüsselung |
Kryptografie und Primverfahren
Was ist Kryptographie und woher kommt Kryptographie? Als Kryptographie bezeichnet man die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen deren Anfänge im Altertum liegen. Ursprünglich kommt Kryptographie vom Griechischen und bedeutet soviel wie „verbogen“ und „schreiben“. Die Kryptographie wurde für die unterschiedlichsten Dinge benutzt
- Die Ägypter verwendeten beispielsweise bereits im dritten Jahrtausend v.Chr. ein Verschlüsselungssystem für religiöse Texte.
- Auch im Mittelalter hatten Geheimschriften eine hohe Bedeutung um geheime Nachrichten, beispielsweise im Bereich der „Geheimwissenschaften“ wie z.B. Alchimie oder Astrologie, zu übermitteln.
- In der Antike wurde die Kryptographie auch für militärische Zwecke genutzt. Das älteste und bekannteste militärische Verschlüsselungsverfahren wird Skytale genannt. Die Spartaner haben beispielsweise vor mehr als 2500 Jahren geheime Botschaften nicht im Klartext übermittelt, sondern mit Hilfe einer Skytale. Zur Verschlüsslung diente damals ein (Holz)Stab mit einem bestimmten Durchmesser (Skytale). Bei diesem Verschlüsselungsvorgang wurde ein schmales Band um den Holzstab gewickelt, beschrieben und dann wieder aufgewickelt um es dem Empfänger zu überbringen. Dieser musste das Band dann nur um einen Stab mit demselben Durchmesser wickeln und schon war die Nachricht wieder lesbar.
Heute befasst sich die Kryptographie weniger damit bestimmte Nachrichten zu verschlüsseln sondern viel eher allgemein mit dem Thema Informationssicherheit, also dem Schutz von Daten gegen fremdes Ausspähen.
Diese Unterrichtseinheit umfasst
- die geschichtliche Entwicklung von Krypthographie sowie
- verschiedene Verschlüsselungssysteme, wie beispielsweise asymmetrische bzw. symmetrische Verschlüsselung.
Des Weiteren findet man unter diesem Link, die nötigen Materialien. Unter anderen ein Beispiel für die Cäsar-Verschlüsselung.
http://www.box.net/shared/imyh0tbnzr
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